Schema des Burst-Verfahrens
Alle Rettberg-Anlagen sind eigenständig incl. Fahrzeug, Hydraulikstationen und Online-Zugkraftmessungen für Dimensionen DN 65 bis DN 1200 einsetzbar.
Berstlining - Graben war gestern
Berstverfahren - Graben war gestern
Berstlining/Berst-Verfahren: Graben war gestern!
Nach dem Erreichen der Startgrube wird ein an das Altrohrmaterial angepasstes Berstwerkzeug eingebaut.

Berstlining für die Rohrsanierung

Das Berstverfahren ist eine kostengünstige Alternative für die Rohrsanierung.

Zur Erneuerung alter Versorgungs- oder Abwasserleitungen waren in der Vergangenheit umfangreiche und kostenintensive Rohrgrabenarbeiten nötig, die neben Umweltbelastungen oftmals auch eine erhebliche Belastung für die Baustellenumgebung mit sich brachten.

Das moderne Berstlining-Verfahren ermöglicht dem Bauunternehmen Rettberg die grabenlose Erneuerung von Ver- und Entsorgungsleitungen und bietet so eine umweltschonende und kostengünstige Alternative, die bei allen Altrohrwerkstoffen ebenso wie bei bereits mittels Inliner-Verfahren sanierten Leitungen einsetzbar ist.

Beim Berstlining wird das Altrohr durch werksseitig hergestellte und geprüfte PE-HD, PP-HM, duktiles Gusseisen, Stahlrohre, glasfaserverstärkten Kunststoff GFK, Steinzeug sowie andere Vortriebsrohre ersetzt. Durch das zeitgemäße Berstlining lässt sich sogar der bisherige Querschnitt, je nach Bodenverhältnissen, um ein bis zwei Nennweiten vergrößern.

Je nach Verlegetiefe und -länge erlaubt das Berstlining-Verfahren im Vergleich zur offenen Rohrverlegung eine Kostenersparnis von bis zu 30 %.
Je nach Verlegetiefe und -länge erlaubt das Berstlining-Verfahren im Vergleich zur offenen Rohrverlegung eine Kostenersparnis von bis zu 30 %.

Wie funktioniert das Berstlining-Verfahren?

Zur Leitungserneuerung mit dem Berstlining-Verfahren ist zunächst die Planung und Herstellung einer Start- und Zielgrube notwendig. Dann wird die Berstanlage in die Zielgrube eingesetzt, die das Berstgestänge im nächsten Schritt hydraulisch in das Altrohr einschiebt.

Nach dem Erreichen der Startgrube wird ein an das Altrohrmaterial angepasstes Berstwerkzeug eingebaut. Beim anschließenden Zurückziehen des Berstgestänges zertrümmert das Berstwerkzeug das Altrohr und verdrängt die zurückbleibenden Scherben ins Erdreich. Gleichzeitig wird in diesem Arbeitsschritt auch ein neues Lang- oder Kurzrohr eingezogen.

Dabei verwendet die Firma Rettberg spezielle Rohrmaterialen, die darauf ausgelegt sind, den Belastungen während des Berstprozesses standzuhalten. Um Materialschäden zu vermeiden, setzen die Experten der Firma Rettberg außerdem standardmäßig auf eine Online-Zugkraftüberwachung. Diese misst in jedem Moment die Kräfte, die auf das neue Rohr einwirken, und erlaubt den Technikern so, mögliche Überbelastungen schon vor ihrem Auftreten zu erkennen und zu vermeiden.

Die Vorteile des Berstverfahrens

Das Verfahren ermöglicht das Einziehen eines neuen, werksseitig hergestellten Rohrs, ohne dass ein aufwendiger und teurer Rohrgraben erstellt werden muss. Je nach Verlegetiefe und -länge erlaubt das Berstlining-Verfahren im Vergleich zur offenen Rohrverlegung eine Kostenersparnis von bis zu 30 %.

Außerdem werden Behinderungen des Straßenverkehrs, die Zerstörung vorhandener Oberflächen, wie Gehsteige, Straßen, Parkflächen oder Vorgärten sowie die Schmutz- und Lärmbelästigung auf ein Minimum reduziert. 

Die Technik des Berstlinings

Die Firma Rettberg verfügt über Berstanlagen von 40 to bis 190 to. Damit können Rohrleitungen von DN 65 bis DN 1200 mm erneuert werden.

Alle Rettberg-Anlagen sind eigenständig incl. Fahrzeug, Hydraulikstationen und Online-Zugkraftmessungen für Dimensionen DN 65 bis DN 1200 einsetzbar. Die Spezialisten des Bauunternehmens können statisches Berstlining von Grube zu Grube, Schacht zu Schacht oder von Grube zu Schacht durchführen.